Rasenpflege im Frühjahr und Sommer

Im Frühling kommt die Sonne raus und wir verbringen wieder mehr Zeit im Garten. Nun beginnt es: Blumen, Sträucher und Bäume blühen und erlangen ihre volle Schönheit. Bei all den schönen Pflanzen ringsherum darf man den Rasen nicht vergessen, der in der Regel einen großen Teil des Gartens ausmacht. Ob wir über ihn laufen, darauf liegen oder unsere Kinder auf ihm toben – nur wenn er gesund und kräftig ist, hält er den Belastungen über das Jahr hinweg stand.

Die Rasenpflege beginnt im Frühjahr

Der Rasen wächst in den ersten Frühlingstagen langsam und sollte bereits vor dem ersten richtigen Wachstumsschub vertikutiert werden. Dadurch werden Moos und Unkraut erheblich reduziert sowie der Boden belüftet. Nachsäen und Düngen sind die weiteren Schritte. Wenn nötig kann die Fläche auch komplett neu angelegt werden. Ab Mai wird der Rasen auf einer Höhe von etwa fünf Zentimetern gehalten – das ist seine optimale Wuchshöhe. Dazu ist regelmäßiges Mähen notwendig. Dies verhindert nebenbei Moos und Unkraut.

Im Sommer

Neben dem regelmäßigen Mähen muss der Rasen im Sommer eventuell schon gewässert werden. Das erledigt man am besten bereits früh morgens, weil die Verdunstungsrate zu dieser Tageszeit am geringsten ist. Wenn es zu langanhaltenden Trockenperioden kommt, kann man kleinere Rasenflächen tagsüber mit hellen Tüchern abdecken. Dadurch spart man viel Wasser und schützt das Gras vor Verbrennung.

Die Gartengeräte

Sorgt man selbst für einen ordentlichen Rasen, benötigt man hierzu diverse Gartengeräte, wie Rasenmäher, Vertikutierer und Streuwagen. Vor allem der Rasenmäher ist in diesem Zusammenhang ein wichtiger Helfer. Heutzutage sind elektrische Rasenmäher üblich, bei größeren Rasenflächen bietet sich ein Sitzrasenmäher an. Ähnlich wie ein Staubsaugerroboter, kann der Rasenmäherroboter den Rasen ganz selbstständig stutzen. Für ein gutes Gerät muss man allerdings noch tief in die Tasche greifen.

Der Vertikutierer dient dazu, dem Rasen eine Aufnahme von Luft und Wasser zu erleichtern. Dazu bohren sich kleine Messer an der Unterseite des Geräts in den Boden und ritzen diesen auf. Dabei ist darauf zu achten, dass der Rasen trocken ist und der Vertikutierer nicht zu tief schneidet, damit die Rasenwurzeln nicht verletzt werden. Für kleinere Rasenflächen reicht ein Handvertikutierer völlig aus. Bei größeren Flächen empfehlen sich Elektro- oder Benzinvertikutierer, da die Arbeit mit einem Handvertikutierer recht mühselig ausfallen würde.

Mit einem Streuwagen verteilt man den Dünger gleichmäßig auf der Rasenfläche. Der Dünger ist neben Wasser und Sonnenlicht eine wichtige Nahrungsquelle für den Rasen.

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