Vom Samen zur Pflanze

Der richtige Zeitpunkt

Mit der Aussaat beginnen Sie nicht vor März. Denn: Die Sonne hat am Jahresanfang nicht genug Kraft, um die Pflanze ausreichend zu versorgen. Im Haus kann trotzdem schon eher ausgesät werden, wenn eine Pflanzenleuchte zur Hilfe genutzt wird. Im Garten sollte erst nach den Eisheiligen gesät werden. Der perfekte Aussaatzeitpunkt ist aber bei jeder Pflanze individuell. Schauen Sie sich dazu einen Aussaatkalender an.  https://aussaatkalender.com/

 

Die richtige Erde

Die richtige Erde spielt bei der Aussaat eine große Rolle. Wichtig ist: die Erde sollte nicht zu Nährstoffreich und vor allem keimfrei sein. Im Handel erhältliche Aussaaterde ist für die Aufzucht perfekt geeignet.

 

Die richtige Aussaat von Dunkel- und Lichtkeimer

Informieren Sie sich über die Keimart Ihrer Samen. Bei sehr feinem Saatgut handelt es sich meist um Lichtkeimer. Diese werden über die Erde gestreut und z.B. mit einem Brett leicht in die Erde gedrückt. Dunkelkeimer hingegen werden mit Erde bedeckt. Je größer der Samen, umso dicker darf die Schicht sein. Ausgesät wird dünn und gleichmäßig, sodass sich nicht zu viele Samen auf einer Stelle befinden.

Der richtige Ort

Am besten gedeihen die Jungpflanzen, wenn sie in der Sonne stehen. Die Fensterbank wäre also ratsam, zur Not zusätzlich Pflanzenleuchte. Handelt es sich um Dunkelkeimer können die Samen zum Sprießen im dunkeln stehen. Doch ob Licht- oder Dunkelkeimer: Das A und O sind richtige Temperatur und Bewässerung. Dazu stellen Sie Töpfe und Anzuchtschalen in kleine Gewächshäuser, da es die Samen es warm und feucht lieben. Diese gibt es meist für wenige Euros beim Händler. Topf oder Anzuchtschale? Generell gilt: Grobkörnige, leicht keimende Samen können in kleinen Blumentöpfen gesät werden, feines Saatgut besser in Anzuchtschalen.

 

Die richtige Bewässerung

Am besten eignet sich ein Wassersprüher. Dieser muss nicht aus dem Fachhandel sein. Die leere, gesäuberte Sprühflasche vom Glasreiniger tut es auch. Wichtig ist nur, dass die Bewässerung durch kleine, feine Tröpfchen und nicht durch einen Strahl erfolgt. Dieser könnte den Keimling sonst unnötig schädigen. Ist die Erde bei der Aussaat einmal feucht, muss im Gewächshaus in der Regel nicht nachgewässert zu werden.  Dafür sollte das Gewächshaus geschlossen bleiben.

 

Bei offenen Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Seite. Viel Spaß bei der Anzucht und guten Ertrag. Ihr Martin Fritz

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