Die Tradition des Tannenbaums

Festlich geschmückt mit Kerzen, Kugeln, Lametta und dem Stern auf der Baumspitze bringt der Tannenbaum die weihnachtliche Stimmung in die eigenen vier Wände. Doch woher genau stammt die Tradition des Weihnachtsbaumes?

Die Geschichte beginnt im 16. Jahrhundert. Hier weckte der erste geschmückte Weihnachtsbaum in Straßburg die Aufmerksamkeit der Einwohner. Da Tannenbäume zu dieser Zeit selten und somit kostspielig waren, konnten sich nur wohlhabende Menschen einen eigenen Tannenbaum leisten. Über Fürsten und Auswanderer breitete sich die Tradition europaweit aus. Erst 1730 wurden Kerzen auf dem Weihnachtsbaum angebracht. Sie sollten als Hoffnungsträger dienen. Den Ursprung vermuten also die meisten Menschen in den heidnischen Kulturen. Immergrüne Pflanzen standen schon damals für Fruchtbarkeit und Lebenskraft. Im Norden haben die Menschen Tannenzweige vor das Haus gehängt, um böse Geister zu vertreiben.

Der Tannenbaum des 21. Jahrhunderts

So wie wir ihn heute kennen, gibt es den Weihnachtsbaum erst seit dem 20. Jahrhundert. Heute dekorieren wir mit mundgeblasenen Kugeln in verschiedenen Farben und Mustern unseren Weihnachtsbaum.

Auch Deko-Äpfel, Zuckerstangen oder Geschenke finden einen Platz am jährlichen Weihnachtsbaum. Früher wurden tatsächlich noch echte Lebensmittel an den Baum gehangen.

Viele Familien entscheiden sich heutzutage für einen wiederverwendbaren Weihnachtsbaum aus Kunststoff, der sich einfach zusammenbauen lässt. Die meisten gehen davon aus, dass ein Plastik-Baum ökologischer sei, als jedes Jahr eine neue Tanne zu kaufen. In der Öko-Bilanz sieht man jedoch ganz klar: Bis eine Plastiktanne weniger CO2 produziert als ein natürlicher Tannenbaum, müssten diese mindestens 17 Jahre zu Weihnachten in der Wohnung stehen. Ist eine echte Tanne, die so schön nach Weihnachten duftet, nicht sowieso viel schöner?

Das Team von Galabau Fritz steht Ihnen immer mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um gesunde Bäume, Pflanzen und einen schönen Garten geht.

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