Ein Haus für alle Vögel

Viele Gartenbesitzer möchten Vögeln eine schöne Unterkunft oder Futterstelle bieten. Worauf man achten sollte, damit die gefiederten Tiere artgerecht leben können, erfahren Sie hier.

Das passende Material

Vogelhäuser gibt es in verschiedenen Ausführungen. Ganz gleich ob Sie ein fertiges Haus kaufen oder selbst bauen: Zunächst müssen Sie sich für ein passendes Material entscheiden. Lärchenholz eignet sich besonders gut, da diese Holzart robust und ein echter Hingucker in Ihrem Garten ist. Moderne Vogelhäuser werden heute oft aus Edelstahl oder Kunststoff hergestellt. Das liegt daran, dass diese Materialien leicht zu reinigen und witterungsbeständiger sind.

Der richtige Standort

Ein Vogelhaus soll den Vögeln Schutz vor Nässe und Hitze bieten. Dazu sollte das Vogelhaus so hoch angebracht sein, dass es für Katzen und Mader nicht erreichbar ist. Ein trockener, halbschattiger Platz eignet sich also am besten. Praktisch ist es vor allem, wenn das Häuschen von Büschen oder Sträuchern umgeben ist. Diese bieten kleinen Vögeln Schutz vor großen Raubvögeln. Dazu ist es außerdem wichtig, das Vogelhaus weit entfernt von Glastüren und -fenstern aufzustellen. Die Tiere erkennen das Glas nicht und können sich schwer verletzen.

Futter richtig bereitstellen

Viele Vogelfreunde möchten den gefiederten Tieren nicht nur Schutz bieten, sondern sie auch bei der Nahrungssuche unterstützen. Dabei ist es wichtig, darauf zu achten, dass das Futter immer trocken bleibt und sich nicht mit dem Kot der Vögel vermischt.

Dafür eignen sich zum Beispiel ein Silo-Vogelhaus oder ein Futterautomat. Diese Alternativen lassen immer nur so viel Futter heraus, wie auch gegessen wird.

Ab Mitte März starten die meisten Singvögel ihre Brut- und Aufzuchtphase. Mit einem Vogelhaus in Ihrem Garten bieten Sie den Tieren einen sicheren Ort für den Nachwuchs.

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